Saubere Luft zum Atmen, eine sichere Wohnung und mehr Gerechtigkeit für alle. Unsere Ideen für ein besseres Leben in Hamburg.

Saubere Luft zum Atmen, eine sichere Wohnung und mehr Gerechtigkeit für alle. Unsere Ideen für ein besseres Leben in Hamburg.

1. Zusammen
Den Kampf gegen die soziale Spaltung aufnehmen. Mit aller Kraft!

2. Zuhause
Bezahlbares Wohnen ohne Angst vor Verdrängung. Garantiert!

3. Unterwegs
Klimafreundlich mobil mit einem modernen Verkehrssystem. Schnell!

Zusammenhalt stärken

Zeichnung: Zusammenhalt stärken

Gleiche Chancen für alle: Keine Stadt in Deutschland ist sozial derart gespalten wie Hamburg. Nirgendwo gibt es mehr Millionäre, nirgendwo mehr Altersarmut. Das System der Ungleichheit zieht sich durch alle Bereiche der Gesellschaft, zeigt sich bei der unterschiedlichen Behandlung von Kassen- und Privatpatienten, an Stadtteilschulen und Gymnasien, bei der Pflege. Am meisten aber leiden die Kinder.

285 000 Menschen in Hamburg sind von Armut bedroht

285 000 Menschen in Hamburg sind von Armut bedroht

Seit den Hartz-Reformen ist die Zahl der Teilzeitstellen, Befristungen, Leiharbeit und Niedriglohnjobs um 50% angestiegen

Seit den Hartz-Reformen ist die Zahl der Teilzeitstellen, Befristungen, Leiharbeit und Niedriglohnjobs um 50% angestiegen

Mehr als 18 Prozent der über 65-Jährigen in Hamburg sind armutsgefährdet

Mehr als 18 Prozent der über 65-Jährigen in Hamburg sind armutsgefährdet


Unsere Vorschläge:

Armut muss Chefsache werden

Der Senat tut viel zu wenig gegen die Ungleichheit in unserer Stadt. Der Bürgermeister sollte sich persönlich darum kümmern! DIE LINKE schlägt eine behördenübergreifende Anti-Armutsstrategie vor.

Gegen die Sanktionen

Das Hartz-IV-System ist erbarmungslos, denn selbst das Existenzminimum wird häufig noch gekürzt. In Hamburg übrigens häufiger als anderswo. DIE LINKE will eine bedarfsgerechte und sanktionsfreie Mindestsicherung – und für Kinder eine eigene Kindergrundsicherung.

Stromsperren verbieten

Wasser und Strom gehört zur Grundversorgung des Lebens. Dennoch wird in Hamburg pro Jahr mehr als 8000 Haushalten der Strom, Gas oder Wasser abgedreht. Das darf nicht sein – allein schon wegen der Kinder, die in diesen Haushalten leben.

Zeichnung: Wasser abgedreht

Mehr Geld für Alte

Nirgendwo müssen so viele Alte mit Grundsicherung auskommen wie in Hamburg. Damit auszukommen ist in unserer teuren Stadt noch schwieriger als anderswo. DIE LINKE schlägt deshalb vor, die Grundsicherung für Alte mit Landesmitteln aufzustocken und damit an die Hamburger Preise anzupassen.

Mehr Beratung und Vernetzung

Durch immer neue Kürzungen sind Beratungsstellen und Treffpunkte in den Stadtteilen ausgeblutet oder ganz verschwunden. DiE LINKE will erreichen, dass die sozialen Einrichtungen wieder ausgebaut werden und jeweils mindestens zwei Vollzeitstellen bekommen!


Zeichnung: Kind am Schreibtisch

Mehr tun für arme Kinder

Es darf nicht sein, dass das Einkommen der Eltern zu verschlechterten Zukunftschancen für Kinder führt. DIE LINKE will deshalb das Schulbedarfspaket auf 150 Euro und das Bildungs- und Teilhabepaket auf 100 Euro pro Kind und Monat erhöhen. Außerdem soll jedes Kind ein kostenloses Frühstück in Schule und Kita bekommen!

Jedes 4. Kind in Hamburg wächst in Armut auf
Jedes 4. Kind in Hamburg wächst in Armut auf
In Nienstedten leben 0,5 Prozent der Kinder von Mindestsicherung, in Billbrook und Steilshoop sind es 50 Prozent
In Nienstedten leben 0,5 Prozent der Kinder von Mindestsicherung, in Billbrook und Steilshoop sind es 50 Prozent

Ein sicheres Zuhause

Zeichnung: Ein sicheres Zuhause

Wohnraum ist Lebensraum: Mit Vermietung und Wohnungsverkäufen wird Profit gemacht wie in kaum einem anderen Wirtschaftszweig. Den Preis dafür zahlen wir alle: über zu hohe Mieten und Nebenkosten-abrechnungen, über Verdrängung, Luxussanierung und Gentrifizierung. Inzwischen fürchten 70 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger, sich das Wohnen in der Stadt zukünftig nicht mehr leisten zu können.

45 Prozent der Hamburger Haushalte zahlen mehr als die Hälfte ihres Nettoeinkommens für das Wohnen

45 Prozent der Hamburger Haushalte zahlen mehr als die Hälfte ihres Nettoeinkommens für das Wohnen

75 Prozent der neugebauten Wohnungen in Hamburg sind keine Sozialwohnungen

75 Prozent der neugebauten Wohnungen in Hamburg sind keine Sozialwohnungen

77.000 Sozialwohnungen gibt es in Hamburg, aber 150.000 bezahlbare Wohnungen fehlen

77.000 Sozialwohnungen gibt es in Hamburg, aber 150.000 bezahlbare Wohnungen fehlen


Unsere Vorschläge:

Mietpreise begrenzen

Wir schlagen einen Mietendeckel vor, ähnlich wie Berlin ihn gerade einführt. Im Regelfall dürfen die Mieten dann fünf Jahre lang nicht mehr erhöht werden. Noch sind SPD und Grüne in Hamburg dagegen. Deshalb machen wir noch mehr Druck!

Kein Raum für Spekulation

Auch für den Verkauf von Grundstücken schlagen wir eine Deckelung vor – zur Begrenzung der Spekulation mit Grund und Boden. Städtische Grundstücke sollen nicht mehr an gewinnorientierte Unternehmen verkauft werden.

Mehr günstige Wohnungen

In Hamburg werden viel zu viele teure Wohnungen gebaut, die sich die meisten Menschen in unserer Stadt gar nicht leisten können. Wir wollen deshalb einen massiven Ausbau des sozialen Wohnungsbaus: Anstatt wie bisher jede vierte soll jede zweite neugebaute Wohnung eine Sozialwohnung sein!

Verfassung ändern

Wir wollen das Wohnen als Grund- und Menschenrecht in der Hamburgischen Verfassung verankern. Das ist wichtig, um Rechtsansprüche durchzusetzen – und den Konzernen die Abzocke mit Mietwucher und Spekulation zu erschweren.

Zweckentfremdung bekämpfen

Immer mehr Wohnungen werden als Büroraum oder als Ferienwohnungen vermietet. Die Behörden tun viel zu wenig dagegen. Das wollen wir ändern – indem wir das zuständige Personal aufstocken!

Zeichnung: eine Frau gießt

Klimaschonend unterwegs

Zeichnung: Klimaschonend unterwegs

Saubere Luft für Hamburg: Mehr als 90 Prozent des Stroms werden in Hamburg noch immer aus Kohle erzeugt! Und auf den Straßen haben weiterhin die Autos das sagen. Eine Luft voller Feinstaub und Stickoxide ist die Konsequenz. Besonders für jene, die sich kein Häuschen im Grünen leisten können, brauchen wir: Kohleausstieg sofort, Vorrang für den Radverkehr, Ausbau und vor allem Preissenkungen beim HVV. Denn Umwelt- und Klimaschutz darf keine Frage des Geldbeutels sein.

149 Mikrogramm Stickstoff pro Kubikmeter Luft hat der NDR an den Landungsbrücken gemessen

149 Mikrogramm Stickstoff pro Kubikmeter Luft hat der NDR an den Landungsbrücken gemessen

Nur 1 Schiff nutzt gegenwärtig die Altonaer Landstromanlage

Nur 1 Schiff nutzt gegenwärtig die Altonaer Landstromanlage

94 Prozent der Hamburger Stromerzeugung kommt aus fossilen Energieträgern

94 Prozent der Hamburger Stromerzeugung kommt aus fossilen Energieträgern


Unsere Vorschläge:

Steckdosen für Schiffe

Kreuzfahrtschiffe parken fast in den Wohnzimmern der Menschen und pusten ihren Dreck direkt in unsere Fenster. Nirgendwo sind die Stickoxid-Werte schlechter als am Hafen. Gegen den tödlichen Rauch aus den Schornsteinen brauchen wir die Landstrompflicht – je schneller, desto besser.

Preise runter bei Bus und Bahn

Der HVV ist viel zu teuer. Deshalb fordern wir eine radikale Preissenkung. Ein Jahresticket sollte nicht mehr als 1 Euro pro Tag kosten (»365-Euro-Ticket«). Arme und Alte sollten gratis fahren dürfen, genauso wie Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler. Mittelfristig setzen wir uns für einen fahrscheinfreien Nahverkehr ein.

Raus aus der Kohle: sofort!

Der Kohleausstieg ist beschlossen, aber er kommt viel zu langsam. Für die Fernwärme erst bis 2030, für Strom noch später. So wird das Dreckskraftwerk Moorburg wohl noch bis ins Jahr 2038 laufen. Doch so viel Zeit haben wir nicht! Um die Klimaziele zu erreichen, müssen wir deutlich schneller raus aus der Kohle: spätestens 2025 muss Schluss sein.

Vorfahrt für die Schiene

Der Ausbau der U-Bahn-Strecken dauert zu lange und ist viel zu teuer. Wir schlagen deshalb eine moderne Straßenbahn (»Stadtbahn«) als saubere, schnelle und preiswerte Alternative vor. Vor allem, um endlich auch die bisher abgehängten Stadtteile ans Schienennetz anzubinden. Dort, wo keine Stadtbahn fahren kann, schlagen wir den Einsatz von E-Bussen mit Oberleitung vor, denn die sind leise und abgasarm.


Zeichnung: Menschen im Bus

Autos adieu sagen

Unsere Stadt erstickt im Stau: 800.000 Autos sind in Hamburg zugelassen, dazu mehr als 50.000 Motorräder. Und ihre Zahl sinkt nicht etwa, sondern sie steigt! Das zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen des Senats nicht ausreichend sind. Wir müssen die Innenstadt konsequent autofrei machen. Für den Rest der Stadt soll als Regelgeschwindigkeit Tempo 30 gelten.

800.000 Autos und 50.000 Motorräder sind in Hamburg zugelassen.
800.000 Autos und 50.000 Motorräder sind in Hamburg zugelassen.
An 4 Messstellen in Hamburg wurde im Vergangenen Jahr der Stickoxid-Grenzwert im Jahresmittel überschritten
An 4 Messstellen in Hamburg wurde im Vergangenen Jahr der Stickoxid-Grenzwert im Jahresmittel überschritten

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