Zeichnung: Zusammenhalt stärken

Zusammenhalt stärken

Gleiche Chancen für alle: Keine Stadt in Deutschland ist sozial derart gespalten wie Hamburg. Nirgendwo gibt es mehr Millionäre, nirgendwo mehr Altersarmut. Das System der Ungleichheit zieht sich durch alle Bereiche der Gesellschaft, zeigt sich bei der unterschiedlichen Behandlung von Kassen- und Privatpatienten, an Stadtteilschulen und Gymnasien, bei der Pflege. Am meisten aber leiden die Kinder.

285 000 Menschen in Hamburg sind von Armut bedroht

285 000 Menschen in Hamburg sind von Armut bedroht

Seit den Hartz-Reformen ist die Zahl der Teilzeitstellen, Befristungen, Leiharbeit und Niedriglohnjobs um 50% angestiegen

Seit den Hartz-Reformen ist die Zahl der Teilzeitstellen, Befristungen, Leiharbeit und Niedriglohnjobs um 50% angestiegen

Mehr als 18 Prozent der über 65-Jährigen in Hamburg sind armutsgefährdet

Mehr als 18 Prozent der über 65-Jährigen in Hamburg sind armutsgefährdet


Unsere Vorschläge:

Armut muss Chefsache werden

Der Senat tut viel zu wenig gegen die Ungleichheit in unserer Stadt. Der Bürgermeister sollte sich persönlich darum kümmern! DIE LINKE schlägt eine behördenübergreifende Anti-Armutsstrategie vor.

Gegen die Sanktionen

Das Hartz-IV-System ist erbarmungslos, denn selbst das Existenzminimum wird häufig noch gekürzt. In Hamburg übrigens häufiger als anderswo. DIE LINKE will eine bedarfsgerechte und sanktionsfreie Mindestsicherung – und für Kinder eine eigene Kindergrundsicherung.

Stromsperren verbieten

Wasser und Strom gehört zur Grundversorgung des Lebens. Dennoch wird in Hamburg pro Jahr mehr als 8000 Haushalten der Strom, Gas oder Wasser abgedreht. Das darf nicht sein – allein schon wegen der Kinder, die in diesen Haushalten leben.

Zeichnung: Wasser abgedreht

Mehr Geld für Alte

Nirgendwo müssen so viele Alte mit Grundsicherung auskommen wie in Hamburg. Damit auszukommen ist in unserer teuren Stadt noch schwieriger als anderswo. DIE LINKE schlägt deshalb vor, die Grundsicherung für Alte mit Landesmitteln aufzustocken und damit an die Hamburger Preise anzupassen.

Mehr Beratung und Vernetzung

Durch immer neue Kürzungen sind Beratungsstellen und Treffpunkte in den Stadtteilen ausgeblutet oder ganz verschwunden. DiE LINKE will erreichen, dass die sozialen Einrichtungen wieder ausgebaut werden und jeweils mindestens zwei Vollzeitstellen bekommen!


Zeichnung: Kind am Schreibtisch

Mehr tun für arme Kinder

Es darf nicht sein, dass das Einkommen der Eltern zu verschlechterten Zukunftschancen für Kinder führt. DIE LINKE will deshalb das Schulbedarfspaket auf 150 Euro und das Bildungs- und Teilhabepaket auf 100 Euro pro Kind und Monat erhöhen. Außerdem soll jedes Kind ein kostenloses Frühstück in Schule und Kita bekommen!

Jedes 4. Kind in Hamburg wächst in Armut auf
Jedes 4. Kind in Hamburg wächst in Armut auf
In Nienstedten leben 0,5 Prozent der Kinder von Mindestsicherung, in Billbrook und Steilshoop sind es 50 Prozent
In Nienstedten leben 0,5 Prozent der Kinder von Mindestsicherung, in Billbrook und Steilshoop sind es 50 Prozent
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